Bewährte Praktiken gegen Vorurteile in der Unternehmenskultur

Kombinieren Sie Verletzlichkeit, psychologische Sicherheit und schwierige Gespräche, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen.

von:
Fuckup-Team
Bewährte Verfahren gegen Vorurteile in der Unternehmenskultur | FUN

Voreingenommenheit: Sie hat einen schlechten Ruf, und das aus gutem Grund!

Von Geschlecht über ethnische Zugehörigkeit bis hin zum Alter – diese mentalen Abkürzungen helfen unserem Gehirn, Muster und Geschichten zu erkennen, damit wir die Welt verstehen können, auch wenn es sich dabei gar nicht um Fakten handelt. Fun über unser Gehirn: Für jede Abkürzung oder Geschichte, die wir erschaffen, erhalten wir als Belohnung einen Dopamin-Schub. 

Erinnern Sie sich noch daran, wie wir über Vorurteile in der Unternehmenskultur und die damit verbundenen Probleme gesprochen haben? Oder daran, wie wir uns mit psychologischer Sicherheit am Arbeitsplatz befasst haben – sei es in einem unserer Blogbeiträge oder in einem unserer Webinare?

Hier ist eine kurze und prägnante Liste bewährter Methoden, die Verletzlichkeit, psychologische Sicherheit und schwierige Gespräche zu einer wirkungsvollen Mischung verbinden, um jene Vorurteile in der Unternehmenskultur zu überwinden, die Ihre Mitarbeiterzufriedenheit immer weiter sinken lassen:

  1. Verlustaversionsverzerrung 

Diese Voreingenommenheit ist eine negative Reaktion auf Veränderungen. In solchen Situationen neigen Menschen dazu, sich eher auf mögliche Verluste als auf die Vorteile zu konzentrieren.

Wenn sich die Unternehmenskultur grundlegend verändert, werden potenzielle Gefahren für die „Ordnung“ innerhalb einer Organisation oft ins Visier genommen und übertrieben dargestellt, darunter auch Risiken für etablierte Prozesse, die in der Regel veraltet sind und der Arbeitskultur schaden.

Lösungsansatz: Wenn wir Verantwortung für unsere eigenen Entscheidungen übernehmen, können wir kontinuierlich dazulernen.

Es ist wirklich schwer, aus unseren Erfahrungen zu lernen, wenn wir nicht zugeben können, dass wir etwas falsch gemacht haben oder es besser hätten machen können. Das ermöglicht es uns, uns beruflich weiterzuentwickeln und mit gutem Beispiel voranzugehen.


  1. Bestätigungsfehler 

Dies geschieht, wenn wir uns ausschließlich auf Informationen konzentrieren, die unsere Überzeugungen und Meinungen unsere Überzeugungen und Meinungen.

So lässt sich das Problem lösen: Das Ego zu überwinden ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Lösungsfindung.

Wir sind es zu sehr gewohnt, unsere Erfolge hervorzuheben und unsere Fehler zu beschönigen. Wenn wir uns unserer Unvollkommenheiten und Herausforderungen bewusst sind, können wir die Grundlage für kreativere und strategischere Entscheidungen schaffen.

Wenn Vorschläge für neue Prozesse oder Alternativen zum Ansatz der Unternehmensphilosophie gemacht werden, sollten Sie offen dafür sein, nach Möglichkeiten zur Verbesserung und Weiterentwicklung zu suchen.



  1. Falscher Konsens-Effekt 

Aufgrund dieser Voreingenommenheit glauben wir, dass mehr Menschen unserer Meinung sind, als dies tatsächlich der Fall ist. 

Dies kann passieren, wenn ein Teammitglied seine Meinung darüber äußert, wie unnötig es ist, die Unternehmenskultur zu erneuern. 

Lösungsansatz: Authentizität und Empathie.

Verletzlichkeit wirkt als entscheidender Faktor, um tiefere Verbindungen zu schaffen, die zu mehr Empathie sowie zu einer effizienteren und transparenteren Kommunikation führen. Wir vergessen oft, dass wir Menschen sind, die in ihrem Arbeitsumfeld mit anderen Menschen zusammenarbeiten. Die Schaffung psychologischer Sicherheit am Arbeitsplatz fördert die Beteiligung und verringert die Angst vor Ablehnung. Daher sind die Menschen eher bereit, dir mitzuteilen, was wirklich vor sich geht.


  1. Affinitätsverzerrung

Das passiert, wenn wir mehr Sympathie für das empfinden, was uns vertraut ist. Menschen, Gesichter, Situationen oder Umgebungen, die unseren eigenen so ähnlich wie möglich sind.

Lösungsansatz: Offene Kommunikation, um Kursänderungen vorzunehmen und irreversible Fehler zu vermeiden.

Wir müssen Räume der psychologischen Sicherheit schaffen, in denen man sich wohlfühlt, wenn man Fehler zugibt oder unterschiedliche Standpunkte und Bedenken zu einem Projekt oder einer Entscheidung äußert. Dies verringert die Häufigkeit des sogenannten „Impostor-Syndroms“ unter Mitarbeitern und Führungskräften erheblich – ein weit verbreitetes Phänomen in traditionellen Unternehmenskulturen.


Glauben Sie, dass Ihrem Arbeitsumfeld einige dieser Eigenschaften fehlen? Hier bietet sich eine großartige Gelegenheit, die Bereitschaft Ihrer Mitarbeiter zu fördern, Risiken einzugehen und Erfahrungen auszutauschen: unsere Workshops!

Von Fehlermanagement über Innovation bis hin zu Versagensangst und psychologischer Sicherheit – wir bieten eine Reihe von Workshops an, die Ihnen dabei helfen, Ihre Unternehmenskultur in Richtung Authentizität zu verändern und gleichzeitig die Produktivität zu steigern – mit einem Schwerpunkt auf Vielfalt und Inklusion. All dies ist Teil des „Failure Program“!

Füllen Sie einfach dieses Formular aus und wir melden uns bei Ihnen mit einem maßgeschneiderten Angebot, damit Sie Misserfolge zu Ihrem Vorteil nutzen können.

Redaktion: Raquel Rojas

Bearbeitet von

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