Karina, eine „Fuckupperin“ aus Berlin, ging es genauso und sie beschloss, sich aus ihrer Verletzlichkeit heraus zu öffnen

Für Karina war Networking schon immer eine Möglichkeit, Menschen aus unterschiedlichen Bereichen kennenzulernen. In der Praxis stieß sie jedoch auf ein häufiges Hindernis: Manchmal wirken Networking-Veranstaltungen eher wie Verkaufsveranstaltungen, bei denen die Leute reden, um zu beeindrucken, und nicht, um wirklich Kontakte zu knüpfen.
Nachdem sie an Fuckup Nights teilgenommen hatte, stellte sie fest, dass es viel authentischer ist, über einen „Oh-Shit“-Moment eine Verbindung zu jemandem aufzubauen. Als sie sah, dass die Lizenz für Berlin verfügbar war, beschloss sie, den Schritt zu wagen und Gastgeberin des Chapters zu werden.
Als Neuling in der deutschen Hauptstadt die Ortsgruppe zu leiten, war eine Herausforderung. Karina hatte sich sogar mental darauf eingestellt, dass das Projekt scheitern würde, und darauf, am Ende ihre eigene Geschichte darüber zu erzählen, wie sie Fuckup Nights einer anderen Stadt ruiniert“ hatte.
Doch das Ergebnis war ein anderes. Der größte Eindruck, den er in Berlin gewonnen hat, ist, dass die Menschen erkennen, dass es in Ordnung ist, authentisch zu sein – auch in der Geschäftswelt –, und Schwächen und Fehler zu zeigen.
„Allein schon das gemeinsame Erleben dieses Raums der Unterstützung wirkt sich auf jeden Einzelnen aus, und ich bin zuversichtlich, dass die Menschen diese Einstellung in ihren eigenen Lebensbereichen umsetzen.“
Seit ihrem Beitritt zur Bewegung ist es Karina gelungen, eine solide Struktur aufzubauen:
Ihre Erfahrung als Organisatorin hat ihr wichtige Erkenntnisse darüber vermittelt, wie man mit Unsicherheit umgeht:
Für Karina, Fuckup Nights ein Ort, an dem man ganz man selbst sein kann, und eine Inspiration, sein Leben zu verändern. Ihr Rat an alle, die nach einer Ausrede suchen, ist klar und deutlich: „Mach es einfach. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass du es vermasselst, und genau darum geht es hier.“
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Wir sollten unsere Wahrnehmung des Scheiterns ändern und es als Katalysator für Wachstum nutzen.